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FFP- Maskenpflichtvom 02.08.2021

Wir bitten Sie zu beachten dass in Bayern beim Besuch in einer Arztpraxis weiterhin das Tragen eine FFP2- Maske ab dem 16. Lebensjahr verpflichtend ist.
Schulkinder bis zum 16. Lebensjahr müssen eine medizinische Geischtsmaske tragen.
Vielen Dank

Nachruf Dr. med. Rudolf Kappesvom 30.06.2021

Wir trauern sehr um unseren guten Freund und lieben Kollegen Dr. med. Rudolf Kappes.
Dr. Kappes war Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und spezialisierte sich zusätzlich in der Kinderneurologie.
Er war viele Jahre humanitär in Afrika tätig und äußerst engangiert für die politischen Belange unseres Berufes.
Aber vor allem war er Kinderarzt von ganzem Herzen.
Mit seinem Engagement, seiner Kompetenz und seiner Menschlichkeit hat er unsere Praxis wesentlich mitgeprägt.
Er wird immer Teil unserer Praxis bleiben.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Telefonische Erreichbarkeitvom 29.05.2021

Liebe Patienten,liebe Eltern

aufgrund der Pandemie und der erhöhten Anfragen kann es derzeit am Telefon zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten Sie daher Ihre Anliegen vor allem per Email an uns zu richten.

Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Geduld in dieser für uns Allen schwierigen Zeit.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team 

Kinderrheumatolgische Sprechstunde vom 29.05.2021

Liebe Patienten, liebe Eltern,
 
angesichts der weiterhin noch unsicheren Datenlage, würde ich meinen Patienten gerne folgendes Vorgehen hinsichtlich eines Schulbesuchs bzw.. Beschulung zu Hause empfehlen:
- Patienten, bei denen die rheumatische Erkrankung aktuell nicht aktiv ist und keine immunsuppressive Medikamente (wie MTX, Biologika und Cortison) einnehmen, können bei Wiederbeginn die Schule mit den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen (d.h. Abstand zu anderen, Mundschutz, regelmäßiges Händewaschen) am Schulunterricht in der Schule teilnehmen.
- Patienten, die immunsuppressive Medikamente einnehmen oder aktuell einen akuten Schub der rheumatischen Erkrankung haben, bitte ich Kontakt mit mir aufzunehmen, um das individuelle Risiko abzuwägen und eine entsprechendes Vorgehen festzulegen.
 
Als weitere Neuerung, um das Infektionsrisiko auch bei Terminen in unserer Praxis zu reduzierten, findet die kinderrheumatologische Sprechstunde bis auf Weiteres im 3. Stock des Lyzeums in einem gesonderten Raum statt. Wenn Sie wie gewohnt über die Rolltreppe in den ersten Stock des Lyzeums kommen, werden Sie von einer Praxismitarbeiterin am Empfangstisch vor der Praxis entsprechend weiter geleitet.
 
Melanie Römer

Aktuell Covid-19 für Rheumapatientenvom 29.05.2021

Hinweise zu Covid-19 für alle Rheumakranken Jugendliche und deren Familien

Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten, 
 
das neuartige Coronavirus stellt alle vor große Herausforderungen. Die Pandemie hat weltweit zu vielenKrankheitsfällen und einschneidenden Maßnahmen zur Kontrolle von dessen Ausbreitung geführt. 
Eine Erkrankung mit dem Coronavirus (COVID-19) äußert sich anfänglich typischerweise mit einer Abgeschlagenheit, einemtrockenen Husten und Fieber, im weiteren Verlauf kann es zu einer Lungenentzündung kommen. Häufig verläuft die Erkrankung, insbesondere im Kindes- und Jugendalter, allerdings mit milden Symptomen.
Bisher liegen keine belastbaren Daten über den Verlauf vonCOVID-19 bei Kindern und Jugendlichen mit einer entzündlich-rheumatischen oder autoinflammatorischen Erkrankung oder unter einer immunsuppressiven Behandlung vor. In Italien gibt es erste Erfahrungen, dass immunsupprimierte Kinder und Jugendlichenicht häufiger oder schwerer krank sind.
 
Welche Maßnahmen können für Kinder und Jugendliche mit rheumatischen Erkrankungen empfohlen werden?
1. Allgemeine Maßnahmen
▪ Bitte setzen Sie Rheumamedikamente, wie z.B. Methotrexat (MTX), Biologika oder Kortison, nicht ab, ohne den/die behandelnde/n Rheumatologen/Rheumatologin zu konsultieren. Eine Änderung der medikamentösen Therapie birgt immer die Gefahr einesRheumaschubes.
▪ Kinder und Jugendliche mit aktiven rheumatischen Erkrankungen gehören zu den Risikogruppen, ebenso wie Patient*innen mit immununterdrückenden Medikamenten. 
Das individuelle Risiko und ggf. eine Therapieanpassung (z.B. des Kortisons) sind mit dem/der behandelnden Kinderrheumatologen/Kinderrheumatologin zu besprechen.
▪ Zur Vermeidung einer Infektion mit COVID-19 sind die über das Robert Koch-Institut verbreiteten Hygiene- und Isolierungsmaßnahmen unbedingt einzuhalten. Diese beinhalten das Waschen der Hände, den Versuch nicht ins Gesicht zu fassen, das Niesen und Husten in die Armbeugeund das Händeschütteln einzustellen. Aktuell ist die Reduktion sozialer Kontakt wesentlich, Menschenansammlungen und Kontakt zu Menschen mit Erkältungssymptomen sollten zurzeit grundsätzlich vermieden werden.

2. Vorgehen bei Verdacht auf -/ bzw. Nachweis einer Infektion
▪ Sollten Sie bzw. Ihr Kind sich in Quarantäne befinden bzw. besteht ein dringender Verdacht bzw. eine bestätigter Ansteckung (Infektion) mit dem Coronavirus ist in Rücksprache mit dem/r behandelnden Rheumatologen/Rheumatologin zu entscheiden, ob die Therapie modifiziert oder vorübergehend ausgesetzt wird. Bis zur Rücksprache sollten immunmodulierende/immunsuppressive Medikamente vorerst nicht verabreicht werden. Eine Ausnahme stellen Steroide und Anakinra (Kineret®) dar; diese sollten nicht abrupt abgesetzt werden.
▪ Bei Fieber und/oder reduziertem Allgemeinzustand und/oder angestrengter Atmung sollte umgehend Zugang zur medizinischen Versorgung gesucht werden. 
• Falls ein Routine-Termin in der Rheumatologie ansteht, sollten Sie Ihren/Ihre Kinderarzt/Kinderärztin oder Rheumatologen/Rheumatologin fragen, ob der Termin unbedingt notwendig ist. Verschiebungen, Telefonate oder die Nutzung von digitalen Medien (z.B. Skype) können gute Alternativen sein.
 
Ihnen und Ihrer Familie eine gute Gesundheit und baldige Rückkehr zu einem normalen Alltag!
Stand 25. März 2020

Handlungsempfehlungen der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie bzgl. SARS-CoV-2 bei Kindern und Jugendlichen mit rheumatischen oder autoinflammatorischen Erkrankungen
Version 4.0
Aufgrund der aktuellen Infektionslage mit SARS-CoV-2 werden seitens der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie folgende Handlungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche mit rheumatischen oder autoinflammatorischen Erkrankungen gegeben:
1. Daten zum Verlauf einer Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 bei Kindern und Jugendlichen mit einer rheumatischen oder autoinflammatorischen Erkrankung liegen bislang nur unzureichend und nur für Einzelfälle mit begrenzter Aussagekraft vor.
2. Nach derzeitigem Erkenntnisstand verlaufen Infektionen mit SARS-CoV-2 bei Kindern häufiger inapparent oder milder als bei älteren Personen.
3. Daten zum Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion bei Kindern und Jugendlichen unter immunsuppressiver Behandlung weisen darauf hin, dass die Infektion auch in dieser Patientengruppe mild verläuft. Nur vereinzelt wurden schwere und sogar tödliche Verläufe beobachtet.
4. Bei der Abschätzung des individuellen Risikos für eine schwere Erkrankung sollten Art, Aktivität und Schwere der Grunderkrankung, Komorbiditäten und die aktuelle Medikation des Patienten berücksichtigt werden. Das individuelle Infektionsrisiko unterscheidet sich dabei nicht signifikant von dem, wie es auch für andere respiratorische Virusinfektionen – insbesondere die saisonale Influenza – gilt.
Ein hohes Risiko ist bei folgenden Patienten anzunehmen:
- Medikation mit:
1 DMARD + high-dose Prednisolon (> 0,2mg/kg, > 7,5mg/d absolut für > 1 Monat) oder
2 DMARDs + Biologikum
oder
3 DMARDs (davon 1 DMARD Mycophenolat o. Calcineurininhibitor o. mTOR- Inhibitor) oder Rituximab bei Patienten < 18. Lebensjahr
- Kindern mit hoher Krankheitssaktivität und/oder ausgeprägter Herz-Lungen- oder Nierenerkrankung.
In diesen Fällen sollte individuell abgewogen werden, die Patienten zu Hause zu belassen und häuslich zu beschulen. Die Familienmitglieder sollten konsequent die empfohlenen Hygieneregeln und Abstandsregeln einhalten. Eine Ausdehnung der häuslichen Quarantäne auf weitere Familienmitglieder ist nur in Ausnahmefällen indiziert.
5. Bei Patienten mit respiratorischen Symptomen und/oder Kontakt zu nachweislich Infizierten sollte eine unmittelbare diagnostische Abklärung erfolgen. Eine
6. Bei asymptomatischen Kindern ohne Infektionsnachweis sollte die Medikation nicht prophylaktisch abgesetzt werden.
7. Bei Erregernachweis ohne klinische Zeichen einer Infektion können kurzwirksame immunsuppressive Therapien fortgesetzt werden. Das Vorgehen sollte mit dem behandelnden Kinderrheumatologen abgestimmt werden.
   eine Infektion nicht zuverlässig aus. Eine Indikation zu individuellen serologischen Untersuchungen besteht derzeit angesichts der niedrigen Durchseuchung und der unklaren
1
einmalig negative PCR schließt
  Aussage nicht.

Coronainfo-GKJR-V4 Teil2-30-04-2020
8. Bei Auftreten klinischer Symptome und Erregernachweis sollte die Modifikation oder Unterbrechung der Therapie mit dem behandelnden Kinderrheumatologen abgestimmt werden
9. Bei Patienten mit intensivierter immunsuppressiver Therapie (siehe oben) und schwerem, intensivtherapiepflichtigem Krankheitsbild sollte bei Nachweis von SARS-CoV-2 ein Infektiologe mit ggfs. Prüfung der Frage einer experimentellen Therapie konsultiert werden.
10. Ansonsten sind die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch Instituts (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus) insbesondere bezgl. hygienischer Maßnahmen zu beachten
Der derzeitige Wissenstand zu durch SARS-CoV-2 verursachten Erkrankungen ist noch unzureichend. Die Handlungsempfehlungen werden daher fortlaufend dem aktuellen Wissenstand angepasst werden.
Im Einzelfall ist den Anweisungen der Gesundheitsbehörden auf Basis des Infektionsschutzgesetzes Folge zu leisten.
Redaktion: Prof. Dr. J.P. Haas (Garmisch-Partenkirchen), Prof. Dr. R. Berner (Dresden), PD Dr. J. Brunner (Innsbruck), PD Dr. T. Kallinich (Berlin), Dr. E. Lainka (Essen), Dr. K. Mönkemöller (Köln), Dr. S. Mrusek (Baden-Baden), Dr. P. Oommen (Düsseldorf), Dr. F. Speth (Rostock), Prof. Dr. K. Tenbrock (Aachen) und
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